Im 1. Jahrhundert gab es noch kein “Christentum”, das sich selbst als solches bezeichnete und verstand.
Der Vortrag versucht die Entwicklung nachzuzeichnen, die von einer innerjüdischen Gruppierung über innerjüdischen Streit zur Entstehung eines nicht mehr jüdischen Christentums in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts führt.
Dieses Christentum bestimmt seine Identität sofort in schärfster Abgrenzung zum Judentum.
Von daher hat das Christentum den Geburtsfehler, judenfeindlich zu sein.
Wie ist damit heute umzugehen?
Was könnte es positiv für die Christlichkeit des Christentums austragen, wenn die in seinen grundlegenden biblischen Schriften ihm vorgegebene Jüdischkeit wahrgenommen wird?
Der Vortrag wird veranstaltet von der Evangelischen Kirchengemeinde Brannenburg, dem Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach und dem Orden der Teresianischen Karmeliten (Deutschland) in Kooperation mit dem Pfarrverband Oberes Inntal, dem Bildungswerk Rosenheim e.V. Kath. Erwachsenenbildung, der Gesellschaft der Freunde Abrahams e.V. und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München Oberbayern e.V.